{"id":379,"date":"2020-07-24T09:07:27","date_gmt":"2020-07-24T07:07:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.natur-erforschen.net\/themenarchiv\/?page_id=379"},"modified":"2021-11-05T21:09:12","modified_gmt":"2021-11-05T20:09:12","slug":"gesetze-vorschriften-schutzkonzepte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.natur-erforschen.net\/themenarchiv\/themen\/biotop-und-artenschutz\/gesetze-vorschriften-schutzkonzepte.html","title":{"rendered":"Gesetze-Vorschriften-Schutzkonzepte"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\"><div id=\"dslc-content\" class=\"dslc-content dslc-clearfix\">\n<div id=\"dslc-main\">\n<div  class=\"dslc-modules-section \" style=\"\" data-section-id=\"ec216adfc7b\">\n<div class=\"dslc-modules-section-wrapper dslc-clearfix\">\n<style type=\"text\/css\" id=\"dslca-modules-area-\"><\/style>\n<div  class=\"dslc-modules-area dslc-col dslc-12-col dslc-last-col dslc-valign- \" data-size=\"12\" data-valign=\"\" data-modules-area-id=\"\" >\n<div id=\"dslc-module-3b212cc4f80\" class=\"dslc-module-front dslc-module-DSLC_Text_Simple dslc-in-viewport-check dslc-in-viewport-anim-none  dslc-col dslc-12-col dslc-last-col  dslc-module-handle-like-regular \" data-module-id=\"3b212cc4f80\" data-module=\"DSLC_Text_Simple\" data-dslc-module-size=\"12\" data-dslc-anim=\"none\" data-dslc-anim-delay=\"\" data-dslc-anim-duration=\"650\"  data-dslc-anim-easing=\"ease\" data-dslc-preset=\"none\" >\n<div class=\"dslc-text-module-content\">\n<h3 style=\"text-align: center;\">Naturschutzmanagement durch umfassenden Arten- und Biotopschutz<\/h3>\n<h4><em><strong>Gesetzlich Vorschriften und Richtlinien zum Biotop und Artenschutz<\/strong><\/em><\/h4>\n<ul>\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/themen\/artenschutz\/regelungen\/ffh-richtlinie.html\"><strong>Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie<\/strong>,<\/a> kurz <strong>FFH-Richtlinie<\/strong> oder Habitatrichtlinie, ist eine Naturschutz-Richtlinie der Europ\u00e4ischen Union.<br \/>Diese Richtlinie hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensr\u00e4ume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensr\u00e4ume zu sichern und zu sch\u00fctzen. Die Vernetzung dient der Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung \u00f6kologischer Wechselbeziehungen sowie der F\u00f6rderung nat\u00fcrlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse. Sie dient damit der von den EU-Mitgliedstaaten 1992 eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversit\u00e4tskonvention, CBD - Convention on Biological Diversity, Rio 1992). Welche Gebiete f\u00fcr dieses Schutzgebietsnetz ausgew\u00e4hlt werden - genauer, welche Arten und Lebensraumtypen gesch\u00fctzt werden sollen - ist auf verschiedenen <strong>Anh\u00e4ngen der FFH-Richtlinie<\/strong> aufgef\u00fchrt.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/themen\/artenschutz\/regelungen\/vogelschutzrichtlinie.html\"><strong>Vogelschutz-Richtlinie<\/strong><\/a> (VS-RL)<br \/>Ziel der Vogelschutzrichtlinie\u00a0ist es, s\u00e4mtliche im Gebiet der EU-Staaten nat\u00fcrlicherweise vorkommenden Vogelarten einschlie\u00dflich der Zugvogelarten in ihrem Bestand dauerhaft zu erhalten, und neben dem Schutz auch die Bewirtschaftung und die Nutzung der V\u00f6gel zu regeln.<\/li>\n<li><strong>Schutzgebietssystem <a href=\"https:\/\/www.bmu.de\/themen\/natur-biologische-vielfalt-arten\/naturschutz-biologische-vielfalt\/gebietsschutz-und-vernetzung\/natura-2000\/\">\u201eNATURA 2000\"<\/a><br \/><\/strong>Natura 2000 ist ein zusammenh\u00e4ngendes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europ\u00e4ischen Union, das seit 1992 nach den Ma\u00dfgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie errichtet wird. Sein Zweck ist der l\u00e4nder\u00fcbergreifende Schutz gef\u00e4hrdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten und ihrer nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume. Das Netz Natura 2000 besteht aus den Gebieten der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie und der Vogelschutzrichtlinie. Verschiedene Anh\u00e4nge dieser Richtlinien f\u00fchren Arten und Lebensraumtypen auf, die besonders sch\u00fctzenswert sind und deren Erhalt durch das Schutzgebietssystem gesichert werden soll.<\/li>\n<li>\n<p><a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?uri=celex%3A32010R0709\"><strong>EU-Artenschutzverordnung <\/strong><\/a>\u00fcber den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch \u00dcberwachung des Handels.<br \/>Diese Verordnung der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft regelt den internationalen Handel mit gef\u00e4hrdeten Tier- und Pflanzenarten und stellt dadurch den Schutz und die Erhaltung wildlebender Tier- und Pflanzenarten sicher. <strong><br \/><\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bartschv_2005\/BJNR025810005.html\">Die <b>Bundesartenschutzverordnung<\/b> (<b>BArtSchV<\/b>)<\/a> <br \/>Diese Verordnug wurde zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten erlassen.Die geltende Fassung stammt vom Februar 2005. Die Liste der gesch\u00fctzten Pflanzen und Tiere findet sich in der <a title=\"Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anlage_1_zur_Bundesartenschutzverordnung\">Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Gesetzliche Vorschriften auf EU-, Bundes- und Landesebene schreiben zwar den Schutz von Mitlebewesen und ihren Lebensr\u00e4umen f\u00fcr jedermann vor. Allerdings bedeutet dies noch nicht, dass in der Landschaftsplanung bei dem teils durchaus berechtigten Fl\u00e4chenbedarf f\u00fcr unterschiedliche Nutzungen durch den Menschen der Biotop- und Artenschutz gleichberechtigt mit weiteren konkurrierenden Nutzungsanspr\u00fcchen Ber\u00fccksichtigung findet. Entscheidend sind hierf\u00fcr genaue Untersuchungs- und damit Belegdaten sowie fundierte \u00f6kologische Kenntnisse, mit denen der Anspruch des Naturschutzes nachvollziehbar in die Planungsdiskussion und den politischen Entscheidungsprozess eingebracht werden kann.<\/p>\n<h4><em><strong>Zeiger- und Bewertungsinstrumente f\u00fcr die Erstellung von Schutz- und Entwicklungskonzepten f\u00fcr den Biotop- und Artenschutz<\/strong><\/em><\/h4>\n<p><strong>Rote Listen gef\u00e4hrdeter Biotoptypen, Tier- und Pflanzenarten sowie der Pflanzengesellschaften<br \/><\/strong>Rote Listen sind Verzeichnisse ausgestorbener, verschollener und gef\u00e4hrdeter Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, Pflanzengesellschaften sowie Biotoptypen und Biotopkomplexen. Sie sind wissenschaftliche Fachgutachten, in denen der Gef\u00e4hrdungsstatus f\u00fcr einen bestimmten Bezugsraum in verschiedenen Gef\u00e4hrdungskategorien dargestellt ist. Sie bewerten den Grad der Gef\u00e4hrdung anhand der Bestandsgr\u00f6\u00dfe und der Bestandsentwicklung. Rote Listen werden in der Regel von den Naturschutzverwaltungen erarbeitet bzw. herausgegeben und in mehrj\u00e4hrigem Rhythmus nach den neusten Gef\u00e4hrdungserkenntnissen angepasst. In Deutschland sind vor allem die Roten Listen des Bundes und der Bundesl\u00e4nder von Bedeutung (<a href=\"http:\/\/www.nw-ornithologen.de\/images\/textfiles\/charadrius\/charadrius51_1_1_66_roteliste2016_bv.pdf\">siehe Beispiel Rote Liste der Brutvogelarten Nordrhein-Westfalens, 6. Fassung, Stand: Juni 2016<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Auswahl und Einsatz von Stellvertreter- oder Zeigerarten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>1.Leitarten <\/strong>zum Schutz seltener und gef\u00e4hrdeter Biotope und deren Bioz\u00f6nose<br \/>Nach KRATOCHWIL u. SCHWABE (2001) sind \u201eLeitarten sind solche Arten, die in einem Lebensraum\/Lebensraumkomplex signifikant h\u00f6here Stetigkeiten und oft auch h\u00f6here Abundanzen erreichen als in allen anderen Lebensr\u00e4umen\/Lebensraumkomplexen\". Die Leitarten werden auch Charakterarten genannt. Nach JESSEL (1998) sind Leitarten seltene Arten mit extremen Anspr\u00fcchen an den Lebensraum. Ihr Vorkommen weist auf die Existenz anderer seltener Arten hin. Ihr Fehlen zeigt an, dass der Lebensraum nicht intakt ist. Leitarten werden auch Charakterarten genannt.<\/li>\n<li><strong>2.Zielarten <\/strong>zur Entwicklung von Schutzkonzepten gef\u00e4hrdeter Arten und Biotope.Nach VOGEL et al. handelt es sich bei \u201eZielarten\" um eine Auswahl von Arten, die der Festsetzung und Kontrolle von Naturschutzzielen dienen, um den Arten eine langfristige \u00dcberlebenschance unter m\u00f6glichst nat\u00fcrlichen Bedingungen zu erhalten. Deshalb nutzt man den Einsatz von Zielarten bei Naturschutzma\u00dfnahmen zur Zukunftssicherung von \u00fcberlebensf\u00e4higen Populationen und die daf\u00fcr notwendigen Fl\u00e4chen- und Populationsanspr\u00fcche. (M\u00dcHLENBERG u. HOVESTADT, 1992).<\/li>\n<\/ul>\n<h4><em><strong>Zielartenkonzepte <\/strong><\/em><\/h4>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.umwelt.nrw.de\/fileadmin\/redaktion\/Broschueren\/biodiversitaetsstrategie_nrw_broschuere.pdf\">Das Zielartenkonzept f\u00fcr den Artenschutz in NRW<\/a> - <\/strong>ein Beitrag zur nationalen Biodiversit\u00e4tsstrategie<\/p>\n<p>Die Landesanstalt f\u00fcr \u00d6kologie, Bodenordnung und Forsten NRW arbeitet seit Mitte 2004 an der Erstellung eines umfassenden \u201eZielartenkonzeptes f\u00fcr den Artenschutz in NRW\". Der Grundgedanke des Zielartenkonzeptes besteht darin, alle Aktivit\u00e4ten im Rahmen der <a href=\"https:\/\/www.nachhaltigkeit.nrw.de\/themen\/schwerpunktfelder\/biodiversit%C3%A4tsstrategie\/\">landesweiten Biodiversit\u00e4tsstrategie in Nordrhein-Westfalen<\/a> auf eine naturschutzfachlich begr\u00fcndete Auswahl von \u201eZielarten f\u00fcr den Artenschutz in NRW\" zu konzentrieren. Dabei ist es allerdings erforderlich, die zu bearbeitenden Artenmenge auf eine \u00fcberschaubare Gruppe geeigneter Zielarten zu reduzieren. In diesem Zusammenhang sind Zielarten f\u00fcr den Artenschutz alle Arten, um die sich das Land NRW aus Sicht des Artenschutzes in Zukunft verst\u00e4rkt k\u00fcmmern wird, weil bei diesen Arten ein akuter Handlungsbedarf besteht, z.B. Rote-Listen-Arten oder Leitarten.<\/p>\n<h4><em><strong>Praktische Umsetzung des Biotop- und Artenschutzes in Nordrhrein-Westfalen<\/strong><\/em><\/h4>\n<p>Derzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen folgende Gebiete mit umfassendem Schutzstatus:<\/p>\n<ul>\n<li>einen <a href=\"https:\/\/www.nationalpark-eifel.de\/de\/\">Nationalpark<\/a> in der Eifel,<\/li>\n<li>mehr als 3.200 <a href=\"http:\/\/nsg.naturschutzinformationen.nrw.de\/nsg\/de\/einleitung\">Naturschutzgebiete<\/a> sowie<\/li>\n<li>517 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) und 28 Vogelschutzgebiete des Natura 2000-Netzwerks nach europ\u00e4ischem Naturschutzrecht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Rahmen des Staatlichen Waldschutz-Managements in NRW entsteht auf Staatswaldfl\u00e4chen in Nordrhein-Westfalen der \u201eUrwald von morgen\" durch nat\u00fcrliche Entwicklung. Die Waldbewirtschaftung ist eingestellt. Dieses Konzept umfasst zurzeit:<\/p>\n<ul>\n<li>100 <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/themen\/biotop-und-landschaftsschutz\/wildnisgebiete.html\">Wildnisgebiete<\/a><\/li>\n<li>170 <a href=\"https:\/\/www.wald-und-holz.nrw.de\/wald-in-nrw\/naturwaldzellen\/naturwaldzellen-programm-in-nrw\">Naturwaldzellen<\/a><\/li>\n<li>den <a href=\"https:\/\/www.nationalpark-eifel.de\/de\/\">Nationalpark Eifel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Prozess der Waldentwicklung wird auf diesen Schutzfl\u00e4chen beobachtet und dokumentiert.<\/p>\n<p>Insgesamt stehen damit 16.000 ha (11% der staatlichen Waldfl\u00e4chen) unter strengem Schutz.<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr den erfolreichen Biotop- und Artenschutz in NRW ist folgendes Schutzkonzept :<strong>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.natur-erforschen.net\/themenarchiv\/biotop-und-artenschutz\/lebensweise-lebensraum-schutz-mittelspecht.html\/\">Der Mittelspecht und sein Lebensraum<\/a><\/strong><em><strong><br \/><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Mittelspecht wurde in der Roten Liste der in Nordrhein-Westfalen gef\u00e4hrdeten Vogelarten mit Stand 1986 noch als gef\u00e4hrdet eingestuft (LANDESANSTALT F\u00dcR \u00d6KOLOGIE, LANDSCHAFTSENTWICKLUNG UND FORSTPLANUNG NRW 1986). In der aktuellen Roten Liste von 2016 (C. GR\u00dcNBERG et.al. 2016) wird der Mittelspecht als in NRW als ungef\u00e4hrdet eingeordnet und eine weitere Zunahme seines Bestands vermutet. Auch wenn der wesentlich h\u00f6here Mittelspecht-Bestand 2016 im Vergleich zu 1986 zum Teil auf eine genauere Erfassungsmethode zur\u00fcckzuf\u00fchren und damit methodisch bedingt ist (J\u00d6BGES u. K\u00d6NIG, 2001), ist der Mittelspecht als Leitart f\u00fcr den Erhalt und Schutz alter, totholzreicher Eichenw\u00e4lder und Eichenmischw\u00e4lder mit ihren vielen totholz bewohnenden Pilzen und Tieren ein gutes Beispiel f\u00fcr einen erfolgreichen Arten- und Biotopschutz in Nordrhein-Westfalen. Seit ca. 20 Jahren steht der Luerwald einschlie\u00dflich dem \"Schulwald\" Rumbecker Holz unter Naturschutz und wurde in die Liste der FFH-Gebiete sowie gemeinsam mit dem benachbarten Waldreservat Obereimer in das Schutzgebietssystem Natura 2000 aufgenommen. Dieser nachhaltige Schutz kommt auch weiteren, im Luerwald vorkommenden, seltenen teils gef\u00e4hrdeten oder in unserer Region besonderen Brutvogelarten wie Schwarzstorch, Rotmilan, Grauspecht, Schwarzstorch, Waldschnepfe und Waldlaubs\u00e4nger zugute. Auch unser gr\u00f6\u00dfter und gesch\u00fctzter K\u00e4fer, der Hirschk\u00e4fer, kommt hier vor.<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr einen komplexen Lebensraum bei Wirbeltieren zeigt das Projekt <a href=\"https:\/\/www.natur-erforschen.net\/unterrichtsprojekte\/amphibien.html\">\u201eAmphibienschutz\"<\/a>. Die hierbei mit Sch\u00fclern gewonnenen Untersuchungsergebnisse machen deutlich, dass ein effektiver Amphibienschutz nur m\u00f6glich ist, wenn genaue Kenntnisse \u00fcber den Wasser- und Landlebensraums sowie \u00fcber die Wander- und Ausbreitungsstrecken der Amphibienarten in Abh\u00e4ngigkeit von der Jahreszeit die Grundlage eines Schutzkonzepts bilden.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p><!-- .dslc-module -->\n\t\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Naturschutzmanagement durch umfassenden Arten- und Biotopschutz Gesetzlich Vorschriften und Richtlinien zum Biotop und Artenschutz Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie oder Habitatrichtlinie, ist eine Naturschutz-Richtlinie der Europ\u00e4ischen Union.Diese Richtlinie hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensr\u00e4ume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensr\u00e4ume zu sichern und zu sch\u00fctzen. 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