Abgestürztes Weibchen der Heidelibelleals Beute

Vereinzelt werden auch große Segellibellen Opfer der Schilfradspinne: Ein Weibchen der Gewöhnlichen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) hatte sich im Spinnennetz verfangen, wurde durch die Spinne gebissen und stürzte dann mit Spinne aus dem Netz ab.

Pechlibelle als Beute

In der Nähe ihres Schlupfwinkels hat eine Schilfradspinne eine Große Pechlibelle (Ischnura elegans) als Nahrungsvorrat aufgehängt.

Schnakenpaar als Beute

Im Netz verfangen sich auch größere, in Feuchtgebieten lebende Insekten wie hier ein Paar der Kohlschnake.

Grünrüssler als Beute

Auch ein in die Fäden des Schlupfwinkels geratener Nessel-Grünrüssler ist als Nahrung willkommen. Die Spinne spinnt den Käfer ein, indem sie ihn mit Seide „beschießt“ und mit den Hinterbeinen immer wieder dreht.

Blutzikade als Beute

Schilfradspinnen sind bei ihrer Beute nicht wählerisch, sondern nutzen alle Insekten, die sich im Netz verfangen, hier eine Blutzikade.

Männchen am Schlupfwinkel

Dieses Schilfradspinnen- Männchen hat sich im vertrockneten Gras einen Schlupfwinkel aus Seide gebaut.

Schlupfwinkel im Brennnessel-Blatt

Der Schlupfwinkel ist über Seidenfäden, die die Spinne festhält, direkt mit dem Netz verbunden. Dadurch werden Beutetiere, die sich im Netz verfangen, sofort bemerkt.

Zwischen Binsen gebautes Netz

Die Schilfradspinne baut zuweilen – angepasst an Höhe und Wuchs der Vegetation – ein im Winkel gespanntes Netz.