Parasitische Wespenbiene

Das Bodennest der Aschgrauen Sandbiene (Adrena cineraria) wird von der Wespenbiene Nomada lathburiana „besucht“. Diese im Aussehen sehr wespenähnliche Wildbiene ist eine Kuckucksbiene, die besonders auf die Aschgraue Sandbiene als Wirt spezialisiert ist. Sie legt im unterirdischen Nest der Sandbiene ihr Ei an das ihres Wirts.

Aschgraue Sandbiene

Die Aschgraue Sandbiene (Adrena cineraria) ist eine verbreitete, im Frühjahr fliegende Wildbiene, die auf verschiedenen Frühlingsblüten, wie etwa denen von Weiden, Nektar und Pollen sammelt.

Weichwanze Capsus ater

Die Weichwanze Capsus ater, hier ein schwarz gefärbtes Männchen, kommt in der Krautschicht von feuchten grasigen Ruderalflächen vor.

Männliche Becherjungfer

Im Uferbereich der Ruhr ist die Becherjungfer (Enallagma cyathigerum), hier ein Männchen, eine weit verbreitete Kleinlibelle.

Gewöhnliche Dornschrecke

Die Gewöhnliche Dornschrecke (Tetrix undulata) hat ein zu einem spitzen Dorn verlängerten Halsschild. Sie bewohnt feuchte Uferbereiche und Wiesen.

Nachtigall-Grashüpfer

Auf den zunehmend bewachsenen Schotterflächen findet man den häufigen Nachtigall-Grashüpfer (Chorthippus biguttulus).

Vergleich des Ruhrbetts 2006-2014

Obwohl durch die intensive Bebauung des Ruhrtals nur relativ wenig Raum für die Entwicklung des Fließgewässers und ausgeprägten Uferzonen zur Verfügung stand, hat sich durch die Renaturierungs-Maßnahmen der Charakter der Ruhr von einem kanalisierten (oben) zu einem naturnahen Fluss (unten) entscheidend geändert. Die „neue“ Ruhr wird sowohl von der heimischen Bevölkerung als auch von den Radwanderern auf dem Ruhrradweg als Natur- und Erholungsraum wahrgenommen und genutzt. Den Schulen im Umfeld bietet die Ruhr nun gute und gefahrlose Möglichkeiten für Gewässeruntersuchungen.

Breites Flussbett

Die Ruhr ist mittlerweile ein naturnaher Fluss mit einer Hauptrinne sowie Seitarmen und Stillwasserzonen.