Reduktion der Ernährungskonkurrenz innerhalb der Gilde der fleischfressenden Baum- und Strauchvögel zwischen den 5 Meisenarten der Gattung Parus im Rumbecker Holz

 

Meisenkonkurrenz Abb. 1: Revierverteilung der 5 Meisenarten im Rumbecker Holz (in Klammern Anzahl Reviere, teils unsicher)

Aus Abbildung 1 wird deutlich, dass bei der Verteilung der Brutreviere der Meisenarten auf der Untersuchungsfläche erhebliche Überlappungen auftreten. Besonders stark überlappen sich die Reviere der beiden häufigen Arten Kohlmeise und Blaumeise. Es ist zu vermuten, dass diese Revierüberschneidungen bei der ähnlichen Ernährung der Meisen Nahrungskonkurrenzen zur Folge haben. Um diese zu vermeiden oder zu veringern sollten die Meisenarten eine möglichst große interspezifische Trennung des Nahrungsraums im vertikalen und horizontalen Raumgefüge im Wald besetzen. Aus den folgenden Grafiken lässt sich durch Vergleich entsprechender Inhalte zwischen den Arten eine Reduzierung der Nahrungskonkurrenz zwischen den Meisemarten im Rumbecker Holz ableiten.

Kohlmeise

Meisenkonkurrenz Abb. 2: Verteilung der Brutrevier der Kohlmeise auf der Untersuchungsfläche
Meisenkonkurrenz Abb. 3: Verteilung der Brutreviere der Kohlmeise in Beziehung zur Ausprägung der Baumschicht
Meisenkonkurrenz Abb. 4: Nutzung der Raumstrukturen im Wald durch die Kohlmeise als bevorzugter Nahrungsraum

 

 

 

 

 

 

 

 

Blaumeise

Meisenkonkurrenz Abb. 5: Verteilung der Brutrevier der Blaumeise auf der Untersuchungsfläche
Meisenkonkurrenz Abb. 6: Verteilung der Brutreviere der Blaumeise in Beziehung zur Ausprägung der Baumschicht
Meisenkonkurrenz Abb. 7: Nutzung der Raumstrukturen im Wald durch die Blaumeise als bevorzugter Nahrungsraum

 

 

 

 

 

 

 

 

Tannenmeise

Meisenkonkurrenz Abb. 8: Verteilung der Brutrevier der Tannenmeise auf der Untersuchungsfläche
Meisenkonkurrenz Abb. 9: Verteilung der Brutreviere der Tannenmeise in Beziehung zur Ausprägung der Baumschicht
Meisenkonkurrenz Abb. 10: Nutzung der Raumstrukturen im Wald durch die Tannenmeise als bevorzugter Nahrungsraum

 

 

 

 

 

 

 

 

Sumpfmeise

Meisenkonkurrenz Abb. 11: Verteilung der Brutrevier der Sumpfmeise auf der Untersuchungsfläche
Meisenkonkurrenz Abb. 12: Verteilung der Brutreviere der Sumpfmeise in Beziehung zum Vorhandensein von Siepen und der Ausprägung der Bodenfeuchtigkeit
Meisenkonkurrenz Abb. 13: Nutzung der Raumstrukturen im Wald durch die Sumpfmeise als bevorzugter Nahrungsraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weidenmeise

Meisenkonkurrenz Abb. 14: Verteilung der Brutrevier der Weidenmeise auf der Untersuchungsfläche
Meisenkonkurrenz Abb. 15: Verteilung der Brutreviere der Weidenmeise in Beziehung zum Vorhandensein von Weichholzarten und stehendem Totholz
Meisenkonkurrenz Abb. 15: Nutzung der Raumstrukturen im Wald durch die Weidenmeise als bevorzugter Nahrungsraum