Das Kloster Oelinghausen

Das Kloster Oelinghausen wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Die Klosterkirche wurde im gotischen Stil erbaut und einige Jahrhunderte später mit einer barocken Ausgestaltung versehen. Um die Klosteranlage wurde eine Mauer errichtet, welche heute noch, zum Teil renoviert, in weiten Teilen erhalten ist. Außerdem gehörte zu der Anlage ein Klostergarten. Details lassen sich bei BERTZEN (1988) nachlesen.

Das Kloster Oelinghausen ist nicht nur regional von religiös-kultureller Bedeutung, sondern wegen der noch auf eine Länge von 400 m erhaltenen Natursteinmauer, in Trockenbauweise errichtet und teils mit Kalkmörtel verfugt, auch von großem biologischen Interesse. Die Mauer umschließt heute die Flächen des alten Klostergartens, die Klostergebäude sowie einen Teil der Wirtschaftsgebäude. In einem neueren Gebäude wurde von dem Freundeskreis Oelinghausen e.V. ein Klostergartenmuseum eingerichtet, welches besucht werden kann. Die Bildergalerie "Oelinghausen" zeigt Beispiele aus der vielfältigen Pflanzen- und  Tierwelt der Klostermauer.

Kloster, Klostergarten und Klostermauer bieten eine gute Möglichkeit, heimatkundliche, kulturhistorische und biologische Aspekte an einem Beispiel miteinander zu verknüpfen und die Schülerinnen und Schüler in einer Gesamtschau von Kultur und Natur die in verschiedener Hinsicht besondere Bedeutung eines kleinen Ortes in ihrem Schulfeld erarbeiten zu lassen.

Abschnitt der jahrhunderte alten Klostermauer von Oelinghausen
Abbildung 17
Im Klostergarten Oelinghausen werden historische Nutz- und Heilpflanzen gepflegt.
Abbildung 18