Verbreitung der Waldflächen

Waldflächen und behördliche Forsteinrichtungen im Raum Arnsberg
Abbildung 4

Wälder und Gewässer sind für den Untersuchungsraumm sowie für das gesamte Sauerland landschaftsprägend. Das weitere Umfeld der Schule grenzt an drei große geschlossene Waldbereiche: Im Westen der Lüerwald zwischen Arnsberg und Menden mit dem Rumbecker Holz an der Südostgrenze, im Norden der Arnsberger Wald zwischen Arnsberg-Neheim und Warstein sowie zwischen Ruhr und Möhne und im Süden der Arnsberger Stadtwald mit dem Waldreservat Obereimer zwischen Alt-Arnsberg und Sundern. Im südwestlichen Stadtgebiet von Arnsberg herrscht ein Mosaik aus kleineren Waldbeständen, landwirtschaftlich genutzten Flächen und Dörfern vor. Zu diesem Mosaik gehören auch der Laubwald „Sternhelle“, die Erlenaue am oberen Baumbach und der Klosterbereich Oelinghausen.

Aus Abbildung 4  (auf das Bild klicken) ist zu entnehmen, dass mehrere Einrichtungen der Landesforstverwaltung (Landesbetrieb „Wald und Holz NRW“) in Arnsberg beheimatet sind: Das Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald einschließlich der Forstgenbank in Arnsberg-Obereimer, das Forstliche Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik in Arnsberg-Neheim und das Jugendwaldheim in Arnsberg-Obereimer mit praktischen Angeboten zur Waldpädagogik.

Im Nordwesten des Lüerwalds liegt der „Wildwald Voßwinkel“ mit der Waldakademie Voßwinkel im Besitz der Familie von Ketteler-Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Der privat betriebene Naturerlebniswald dient einerseits der Naherholung mit Angeboten zur Begegnung mit Waldtieren und zur Wald- und Erlebnispädagogik. Andererseits ist ein großer Teil des Wildwalds integrierter Bestandteil des Naturschutzgebiets Lüerwald (Braun 1999).